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gazometristA
Titel: Mögliche Räumungsklage des SEG-MV gegen Wohnungskäufer  BeitragVerfasst am: 12.04.2007, 11:20 Uhr
Gasometer-Hippie
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Dabei seit: 27. Aug 2001
Beiträge: 579

Wäre sowas eigentlich auch im Gasometer A möglich - u. zw. bei jenen Wohnungen, deren Käufer die Baukosten-Endabrechnung der SEG per gerichtlicher Klage angefochten, also nicht beglichen haben?

SEG-Konkurs: Böse Folgen für Käufer

11.04.2007 | 18:23 | MARTIN STUHLPFARRER (Die Presse)

Wiener, die seit Jahren in SEG-Wohnungen leben, könnten ihre Bleibe verlieren.

WIEN. Der Konkurs der Wohnbaugesellschaft SEG Ende November sorgt für Nachbeben. Masseverwalter Richard Proksch kündigt im Gespräch mit der „Presse“ eine Räumungsklage gegen SEG-Wohnungseigentümer in der Hustergasse in Wien-Penzing an, die bereits seit Jahren in einer SEG-Wohnung leben und diese fast vollständig abgezahlt haben. Im schlimmsten Fall müssen die Bewohner ihre Wohnungen räumen; die bisher bezahlten Beträge (teilweise knapp 200.000 Euro) wären verloren und würden in die Konkursmasse fließen. Die SEG-Käufer würden die Wohnung und ihr Geld verlieren.

20.000 Euro Nachforderung

Hintergrund ist ein Streit um die Baukostenabrechnung, die die Bewohner der Hustergasse nicht akzeptieren wollen. Die Nachforderung erreicht bei manchen eine Höhe von knapp 20.000 Euro: „Es sind Leistungen verrechnet worden, die nicht nachvollziehbar sind“, erklärt ein Eigentümer, der anonym bleiben möchte: „Es gibt zahlreiche Baumängel, die der Masseverwalter nicht beseitigen lassen will.“ Die hohen Nachforderungen des Masseverwalters zu bezahlen, gleichzeitig auf teuren Baumängeln sitzen zu bleiben, sei einfach nicht zumutbar. Einige Bewohner der Hustergasse vermuten, dass die Forderungen des Masseverwalters nur einen Grund hat: Sie sollen für die SEG-Pleite zur Kassa gebeten werden.

Masseverwalter Proksch dementiert das emotional: „Das stimmt überhaupt nicht. Ich habe nur verlangt, was bei der Baukostenabrechnung verlangt wurde.“ Die behaupteten Baumängel würden so auch nicht existieren.

SEG soll Ausgleich schaffen

Proksch will jetzt hart gegen die Hustergassen-Bewohner vorgehen: „Ich brauche dieses Geld, um den Betrieb der SEG aufrechtzuerhalten. Ich kann sonst andere SEG-Projekte nicht fertig bauen.“

Derzeit versucht Proksch sechs Projekte fertig zu stellen, die bereits in Bau waren, als die SEG pleite ging und die Käufer bereits Anzahlungen geleistet hatten. Auf die Bewohner der Hustergasse ist Proksch „sauer“: Diese würden mit der Zahlungsverweigerung riskieren, dass andere SEG-Wohnungskäufer ihr gesamtes Geld verlieren würden. Proksch: „Das ist egoistisch.“ Konter aus der Hustergasse: „Es ist unseriös, SEG-Opfer gegen SEG-Opfer auszuspielen.“

Wohnbaustadtrat Michael Ludwig versucht in der Zwischenzeit nun, mit speziellen Förderungen die Fertigstellung der SEG-Rohbauten zu unterstützen.

Trotzdem gibt es eine gute Nachricht: Laut Proksch sieht es derzeit „recht gut aus“, dass die SEG den Zwangsausgleich schaffen wird.


http://www.diepresse.com/home/panorama/oesterreich/297000/index.do?_vl_backlink=/home/panorama/index.do

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gazometristA
Titel:   BeitragVerfasst am: 13.04.2007, 03:58 Uhr
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Beiträge: 579

P.S. Wen's interessiert: Die benachbarte SEG-Baustelle FUCHSRÖHRENSTRASSE, die seit Oktober 2006 stillsteht, wird bis 15. April 2007 wieder in Betrieb genommen:
http://83.64.121.34/fuchsroehre/index.php?option=com_content&task=view&id=33&Itemid=2

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