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Alfi
Titel: Wie gut ist das Brauchwasser?  BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 23:28 Uhr
Gasometer-Neuling
Gasometer-Neuling


Dabei seit: 05. Aug 2001
Beiträge: 36
Wohnort: wien
Hallo an alle,

wisst Ihr wie gut bzw. welche Qualität das Brauchwasser hat? Hintergrund: Auf Grund von Umbauarbeiten kam meiner Freundin die Idee, den Stellplatz der Waschmaschine zu verlegen - allerdings ist dort wo die Maschine hin soll kein Waschmaschinenanschluss, und ein befreundeter Installateur hat gemeint am einfachsten gehe es mit einer Abzweigung von der Wasserleitung zum WC Spülkasten; aber in dieser Leitung ist eben nur Brauchwasser...

Danke für die Tips,

Alfred
 
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mb
Titel:   BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 23:56 Uhr
Gasometer-Freak
Gasometer-Freak


Dabei seit: 13. Sep 2001
Beiträge: 1185

aus meiner persönlichen sicht, immer wieder orange ablagerungen in der wc-muschel, halte ich es nicht für empfehlenswert. außerdem ist das grundwasser unter den gasos ein bekannter altlastenstandort mit wahrlich grauslichen werten. genaueres im altlastenkataster des umweltministeriums.
lg mb
 
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andi
Titel:   BeitragVerfasst am: 20.10.2007, 04:39 Uhr
Gasometer Community - Betreiber


Dabei seit: 24. Mai 2001
Beiträge: 4634
Wohnort: Gasometer C und das Waldviertel
Hallo!

Die braunen Ablagerungen sind das Eisen, was in hoher Konzentration im Wasser vorkommt. Legt sich Kalk an der Keramik an, so kommt es dadurch auch zu einer Auslagerung von Eisen, was dann mit der Zeit braun wird durch die Oxidation (wie Rost).

Meine Nachbarin unter mir hat vor einem Jahr der Brauchwasser im Labor chemisch untersuchen lassen und die haben dem Wasser Trinkwasserqualität zugesprochen.

Ich ersuche jedoch von Trinkversuchen Abstand zu halten, da sich die Situation leicht ändern kann. Jedoch denke ich, dass im Falle der Verwendung als Waschwasser keine Einschränkungen vorliegen.

Grüße
Andi

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andi
Titel:   BeitragVerfasst am: 20.10.2007, 04:42 Uhr
Gasometer Community - Betreiber


Dabei seit: 24. Mai 2001
Beiträge: 4634
Wohnort: Gasometer C und das Waldviertel
Wegen Altlasten: Die Altlasten treten in einer anderen Schicht auf als das Wasser, welches wir als Nutzwasser haben. Der Nutzwasserbrunnen ist eine Tiefbohrung, die eine sehr tiefe Grundwasserschicht unter dem Donauwasserniveau anspricht (rund 30 Meter). Die Altlasten sind laut dem Bericht bis in eine Tiefe von 2-5 Metern in gewissen Konzentrationen spürbar, wobei eine große Menge Erde 1995-1999 mit den Altlasten bereits entsorgt wurde.

Grüße Andi

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smtp
Titel:   BeitragVerfasst am: 21.10.2007, 01:35 Uhr
Gasometer Hausmasta


Dabei seit: 25. Mai 2001
Beiträge: 2466
Wohnort: Wien
Was für altlasten sind das denn konkret? Ich denke, die speicherung von gas sollte ja nun nicht unbedingt den boden verunreinigen, oder?

(tcp)

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andi
Titel:   BeitragVerfasst am: 21.10.2007, 06:14 Uhr
Gasometer Community - Betreiber


Dabei seit: 24. Mai 2001
Beiträge: 4634
Wohnort: Gasometer C und das Waldviertel
Hallo!

Das Gas wurde aus Kohle erzeugt durch Trockendestillation wie in einer Kokerei - was da für Nebenprodukte wie Schwefelwasserstoffe, Aromaten wie Benzole, Xoluole, weitere Kohlenwasserstoffe usw. entstehen, die auch wichtige Nebenprodukte des Gaswerkes für die Chemieindustrie waren erfährst Du hier:

Und eines haben diese Stoffe alle gemein: sie sind gerade nicht gesundheitsförderlich und zum Großteil in gewisser Konzentration giftig:

siehe Nebenprodukte:

http://wiener-gasometer.at/de/technik/gas/nebenprodukte.html

sowie hier die einzelnen Stationen bei der Gaserzeugung und deren Produkte (am Bild auf die einzelnen Apparate klicken):

http://wiener-gasometer.at/de/technik/gaserzeugung/index.html

lg
andi

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MEX
5 Titel:   BeitragVerfasst am: 21.10.2007, 23:23 Uhr
Gasometer-Freak
Gasometer-Freak


Dabei seit: 27. Feb 2002
Beiträge: 1278
Wohnort: Gasometer A
andi hat folgendes geschrieben:
Hallo!

Die braunen Ablagerungen sind das Eisen, was in hoher Konzentration im Wasser vorkommt. Legt sich Kalk an der Keramik an, so kommt es dadurch auch zu einer Auslagerung von Eisen, was dann mit der Zeit braun wird durch die Oxidation (wie Rost).

Meine Nachbarin unter mir hat vor einem Jahr der Brauchwasser im Labor chemisch untersuchen lassen und die haben dem Wasser Trinkwasserqualität zugesprochen.

Ich ersuche jedoch von Trinkversuchen Abstand zu halten, da sich die Situation leicht ändern kann. Jedoch denke ich, dass im Falle der Verwendung als Waschwasser keine Einschränkungen vorliegen.

Grüße
Andi
Wie sieht es mit der Wasserhärte des Brauchwassers aus ?

Das Wiener Hochquellenwasser soll ja stark kalkhältig sein, weshalb man deutlich mehr Waschmittel für dieselbe Reinigungswirkung benötigt als bei weichem Wasser mit niedrigem Kalkgehalt ...

MfG, MEX
 
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ws
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.10.2007, 03:36 Uhr
Gasometer-Hippie
Gasometer-Hippie


Dabei seit: 02. Aug 2002
Beiträge: 552

wie läuft das mit der abrechnung, wird nutzwasser nicht im gegensatz zum trinkwasser gratis abgegeben?
 
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andi
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.10.2007, 03:59 Uhr
Gasometer Community - Betreiber


Dabei seit: 24. Mai 2001
Beiträge: 4634
Wohnort: Gasometer C und das Waldviertel
Hallo!

Nutzwasser wird über die BK-Abrechnung anhand dessen Schlüssel abgerechnet - die Pumpanlage, Wartung, Leitungsinstandhaltung usw. kostet ja auch Geld und Strom.

Grüße
Andi

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mb
Titel:   BeitragVerfasst am: 22.10.2007, 20:15 Uhr
Gasometer-Freak
Gasometer-Freak


Dabei seit: 13. Sep 2001
Beiträge: 1185

unter www.umweltbundesamt.at kann man im altlastenkataster unter W18 nachlesen.
habe 25 jahre etwa 200m entfernt der gasos gewohnt, mit hochquellwassser-wc-spülung und hatte diese ablagerungen nicht. was immer es auch ist, es ist so aggressiv, dass es sich dauerhaft ins porzellan frißt.
@mex, das wiener wasser hat meines wissens in den bereichen mit hochquellwasser (und das ist seit dem anschluss der pfannbauerquelle fast im gesamten stadtgebiet) einen mittelwert von 6-8 grad dh, also dürfte es für die div. haushaltsgeräte keine gröberen probleme geben. ich verwende seit über 30 jahren keine zusätzlichen entkalker, weder für die waschmaschine noch für den geschirrspüler. genaue härten erfährt man bei den wiener wasserwerken.
lg mb
 
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andi
Titel:   BeitragVerfasst am: 23.10.2007, 07:18 Uhr
Gasometer Community - Betreiber


Dabei seit: 24. Mai 2001
Beiträge: 4634
Wohnort: Gasometer C und das Waldviertel
Hallo!

Ich habs oben schon geschrieben: Diese Ablagerungen sind Eisen im Wasser, was bei Kontakt mit Luft auf der Porzellanoberfläche zu oxidieren (rosten) beginnt und nur sehr hartnäckig bis gar nicht entfernbar ist, da das Kalk sich auch rundherum gerne ablagert und eine chemische Verbindung eingeht. Das selbe Problem hast Du im Waldviertel mit dem Eisen im Trinkwasser auch. Ich kanns jedoch mit normalen Essigreiniger, den ich so 1x die Woche anwende entfernen.

lg
andi

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