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ws
Titel: kein tele2 internet anschluss möglich  BeitragVerfasst am: 24.02.2008, 06:23 Uhr
Gasometer-Hippie
Gasometer-Hippie


Dabei seit: 02. Aug 2002
Beiträge: 552

kann es wirklich sein, dass lt. tele2 keine leitung seitens telekom zur verfügung steht? das, obwohl ich bis vor 1 jahr einen telekom-xdsl anschluss hatte??
 
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smtp
Titel:   BeitragVerfasst am: 24.02.2008, 07:42 Uhr
Gasometer Hausmasta


Dabei seit: 25. Mai 2001
Beiträge: 2466
Wohnort: Wien
Physikalische gesetze (hier die mögliche kabellänge für eine bestimmte übertragungsrate) sind durchaus variabel - je nachdem, ob die TA selbst oder die konkurrenz der TA die beiden kupferdrähte, die im eigentum der TA stehen, nutzen will.

(tcp)

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ws
Titel:   BeitragVerfasst am: 24.02.2008, 12:53 Uhr
Gasometer-Hippie
Gasometer-Hippie


Dabei seit: 02. Aug 2002
Beiträge: 552

nachdem ich die christmas-aktion geordert habe welche für tele2 ein reines negativgeschäft ist könnte es vielleicht auch eine ausrede sein um hier nicht draufzahlen zu müssen.
 
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Jam
Titel:   BeitragVerfasst am: 24.02.2008, 23:21 Uhr
Gasometer-Inschenör Gaso.-Ing.


Dabei seit: 26. Jul 2001
Beiträge: 2348

eine interessante beobachtung meinerseits ist, daß aus sicht so manches alternativen betreibers immer der "böse monopolist" schuld ist. was mir von keilern und technikern schon an technischem schwachsinn erzählt wurde...
 
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andi
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.02.2008, 00:24 Uhr
Gasometer Community - Betreiber


Dabei seit: 24. Mai 2001
Beiträge: 4634
Wohnort: Gasometer C und das Waldviertel
seltsam, dass Silverserver, Inode und auch European Telecom (Colt) im Gaso C erfolgreich entbündeln können und tele2uta nicht. Alle genannten Provider werden von Bewohnern hier entbündelt genutzt. Lg andi

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Hannes
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.02.2008, 00:25 Uhr
Gasometer-Freak
Gasometer-Freak


Dabei seit: 18. Aug 2001
Beiträge: 1319
Wohnort: Wien
Mein Wissensstand ist folgender:
In Gaso A+B gibt es keine Telekomleitung. Hier muss sich die Telekom in UPC Leitungen einmieten.
In Gaso C+D sind Telekomleitungen verfügbar. Diese sind sicher entbündelt und daher für Tele2 nutzbar. Persönlich glaube ich nicht dass die Telekom schuld daran hat. Tele2 ist imo ein sehr seltsames Unternehmen.

lg
Hannes

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Norti
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.02.2008, 01:09 Uhr
Gasometer Community - Bürger/in
Gasometer Community - Bürger/in


Dabei seit: 26. Okt 2002
Beiträge: 238
Wohnort: Wien
Hannes hat folgendes geschrieben:
Mein Wissensstand ist folgender:
In Gaso A+B gibt es keine Telekomleitung. Hier muss sich die Telekom in UPC Leitungen einmieten.

Das kann ich für den Gasometer B aus aktuellem Anlass bestätigen: Die In-House Leitungen gehören der UPC. Die Herstellung eines ADSL bzw. Festnetzanschlusses kann ohne UPC Techniker nicht durchgeführt werden.
 
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andi
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.02.2008, 05:42 Uhr
Gasometer Community - Betreiber


Dabei seit: 24. Mai 2001
Beiträge: 4634
Wohnort: Gasometer C und das Waldviertel
Hallo!

neben dieser einzigartigen Multimediaverkabelung als Erbe von eLiving im Gaso C verfügt _jede_ Wohnung auch über eine normale Telefonleitung, die aber von der TA für die Anschlüsse dzt. nicht genutzt wird. Diese Leitung hat keine Anschlussdose sondern endet mit ca. 50 cm Reservekabel aufgewickelt hinter einer Dose im Vorzimmer oder Wohnzimmer der jeweiligen Wohnung. Im Schaltplan der Wohnung müsste jene Dose eingezeichnet sein. Mein Ende ist bspw. hinter meiner Couch im WZ. Das andere Ende mündet ins Technikergeschoss bzw. beim TA Verteiler, ist aber nicht angeschlossen (nach angabe des telekommitarbeiter) lg andi

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Norti
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.02.2008, 08:30 Uhr
Gasometer Community - Bürger/in
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Dabei seit: 26. Okt 2002
Beiträge: 238
Wohnort: Wien
Anekdote am Rande: so richtig interessant stelle ich mir eine Tele2-Entbündelung im Gasometer B vor; verlangt diese Konstellation ja ein Zusammenspiel von DREI Telekom-Anbietern:

a) Tele2 als Vertrags- und Ansprechpartner und Auftraggeber der entbündelten Leitungg
b) Telekom Austria für das Kabel zwischen Wählamt und Technikgeschoss im Gasometer B
c) UPC für das Teilstück Technikgeschoss - Wohnung

da sind Schmankerl vorprogrammiert. Vielleicht gibt es ja jemanden, der das ausprobiert und uns an seinen Erfahrungen teilhaben lässt Smile
 
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ws
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.02.2008, 11:51 Uhr
Gasometer-Hippie
Gasometer-Hippie


Dabei seit: 02. Aug 2002
Beiträge: 552

bis jänner letzten jahres hatte ich eine telekomleitung und jetzt soll es plötzlich keine freien mehr geben? kann telekom diese einem alternativen verweigern? fast jede woche ist tele2 im konsumentenmagazin auf ö1 am samstag mit einem beitrag vertreten, frag mich ob ich diesen preislich sehr attraktiven angebot weiter nachjagen soll - 9,90¤/monat für 2mbit unlimited und telefon ist leider nirgendwo sonst zu bekommen.
 
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davroi
Titel:   BeitragVerfasst am: 25.02.2008, 19:23 Uhr
Gasometer Community - Bürger/in
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Dabei seit: 25. Mai 2001
Beiträge: 473
Wohnort: Wien
9,90???
du meinst wol 29.90
die 9.90 gelten ja nur für die ersten 3 monate....

da wär doch das AON-kombipaket (um 19.90) - was es jetzt leider nciht mehr gibt besser gewesen
lg
davroi
 
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Hannes
Titel:   BeitragVerfasst am: 26.02.2008, 02:13 Uhr
Gasometer-Freak
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Dabei seit: 18. Aug 2001
Beiträge: 1319
Wohnort: Wien
Norti hat folgendes geschrieben:

a) Tele2 als Vertrags- und Ansprechpartner und Auftraggeber der entbündelten Leitungg
b) Telekom Austria für das Kabel zwischen Wählamt und Technikgeschoss im Gasometer B
c) UPC für das Teilstück Technikgeschoss - Wohnung


afaik ist die UPC gesetzlich nicht verpflichtet der Telekom etwas anzubieten. Die Verpflichtung betrifft nur die Telekom als ehemaligen Monopolisten. Deswegen scheitern solch 3er Kombis auch.

Weil die Telekom hat wohl kaum ein Interesse eine Leitung von UPC teuer zu mieten um sie dann billig an die Tele2 zu vermieten.

Persönlich bin ich der Meinung das Telekomanbieter die über keinerlei eigenen Leitungen verfügen nichts am Markt verloren haben. Das sind nur Trittbrettfahrer der Liberalisierung.

lg
Hannes

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ws
Titel:   BeitragVerfasst am: 26.02.2008, 23:02 Uhr
Gasometer-Hippie
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Dabei seit: 02. Aug 2002
Beiträge: 552

beim weihnachtspaket waren die 9,90 für 12 monate und danach dann wieder der höhere tarif, wobei nur 12 monate bindung sind... einmalig billiges angebot, aber leider nicht für unseren anschluss
 
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smtp
Titel:   BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 08:30 Uhr
Gasometer Hausmasta


Dabei seit: 25. Mai 2001
Beiträge: 2466
Wohnort: Wien
Hannes hat folgendes geschrieben:
Persönlich bin ich der Meinung das Telekomanbieter die über keinerlei eigenen Leitungen verfügen nichts am Markt verloren haben. Das sind nur Trittbrettfahrer der Liberalisierung.
Ohne den zwang, alternative anbieter die infrastruktur der telekom austria nutzen zu lassen, würde es überhaupt keine alternativen anbieter geben. Oder würdest Du sagen, dass energieversorgungsunternehmen, die ihre mit wohlfeilen stromtarifen finanzierte telekommunikationsinfrastruktur nutzen, um zb FTTH anzubieten, soetwas wie eine marktliberalisierung darstellen?

(tcp)

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Hannes
Titel:   BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 23:23 Uhr
Gasometer-Freak
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Dabei seit: 18. Aug 2001
Beiträge: 1319
Wohnort: Wien
Auch UTA war zumindest ursprüglich so weit ich mich erinnere eine Gründung des VERBUND. Ohne EVUs hätte es sowieso keine Alternativen Anbieter gegeben, weder im Festnetz noch im Mobilfunk.

Die eigentliche Frage ist doch, was war das Ziel der Lieberalisierung? War mal vor ein paar Jahren auf einer 2-tägigen Konferrenz zu dem Thema. Kurz gesagt - von 20 Fachleuten kommen 25 Meinungen Wink

Meine persönliche Meinung dazu, ist, dass das Hauptziel eine Verbesserung der Telekommunikations Infrastruktur in Europa hätte sein sollen. Tatsache ist dass dies bis etwa 2000 auch funktioniert hat. Die Backbone Leitungen wurden auf ein vielfaches der Kapazität verstärkt, durch Neubau. Damit wurden natürlich viele Arbeitsplätze geschaffen.
Seit dem Niedergang der "new economy" siecht der Markt aber dahin. Das war die Stunde der "Minutenzocker", die Kapazitäten im Festnetzbereich schachern. Diese bringen aber volkswirtschaftlich kaum einen Nutzen (außer vielleicht Schleuderpreise für Endkunden, mit miserabler Servicequalität), und sind voll von der Inferastruktur abhängig, die andere errichtet haben.

Schau dir mal an, wie viele Wählämter rund um Wien noch immer nicht entbündelt sind, weil sich kein Alternativer findet, der das vergleichsweise wenige Geld dafür in die Hand nehmen würde. Die wollen nur die Rosinen im großstädtischen Bereich picken.

Tatsache ist auch dass die Telekom seit Jahren ihr Investitionsprogramm zurückfährt, weil sie imo zurecht sagt "wieso sollen wir investieren, um es dann dem Mitbewerb günstig zu überlassen". Ebenso haben die EVUs ihre Investitionsprogramme im Telekombereich zurückgefahren. Die verdienen lieber ihr Geld in Osteuropa zB mit Müllverbrennung.

imo wäre es nach längst an der Zeit die Telekom aus der Bürde zu entlassen Leitungen zum vorgeschriebenen Preis anbieten zu müssen. Dann würde sich ein Marktpreis einstellen. Wenn dieser zu hoch würde, findet sich sicher jemand der das Geld für neue Infrastruktur in die Hand nimmt. So funktioniert Marktwirtschaft, und nicht dirigistisch.
Am Anfang war das sicher eine nötige Sache, um den Markt ins rollen zu bringen, aber mehr als 10 Jahre danach bringt dieses Instrument mehr Schaden als Nutzen - volkswirtschaftlich gesehen. Der ruinöse Preiskampf in Österreich kostet mehr an Arbeitsplätzen als er durch billige Tarife wieder wett macht. Vergleich mal die Telekommunikationskosten zwischen Österreich und anderen europäischen Ländern. Wir gehören sicher zu den billigsten Ländern. imo werden am Ende dieses Preiskampfes aber ohnhin nur die überleben, die auch eigene Infrastruktur haben, das hat sogar schon "Drei" erkannt. Die haben zwar auch kaum gebaut, aber viel zugekauft.

Wie gesagt, meine persönliche Meinung zu dem Thema.

lg
Hannes

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